Die aktuelle Situation mit dem Coronavirus

Seit Beginn der Coronakrise werde ich ab und zu danach gefragt, wie ich mit dieser Situation umgehe. Daher hier einige Informationen dazu:

Mein Hygieneprotokoll:

Mein Therapieraum ist etwas über 20 Quadratmeter groß. Die Sessel stehen so weit auseinander, dass ein Mindestabstand von ca. 2,0 m jederzeit gewährleistet ist. Zwischen den Sitzungen lüfte ich gründlich. Ich öffne und schließe die Türe selber. Sie müssen im Raum nichts berühren. Bei Ausnahmen davon (Stift, CD-Player, Kopfhörer) desinfiziere ich die Gegenstände, bevor ich Sie Ihnen übergebe.

Ich desinfiziere die Türklinke und die Lehnen der Sessel mehrfach täglich. Handdesinfektionsmittel stehen im Eingangsbereich des Hauses und in meiner Praxis zur Verfügung. Im ganzen Gebäude, in dem sich meine Praxis befindet, herrscht Maskenpflicht.

Selbstverständlich achte ich auf meine Gesundheit, meine Handhygiene und halte mich an alle Vorsichtsmaßnahmen, um einer Ansteckung mit Covid-19 zu entgehen und Sie in meiner Praxis davor zu schützen. Auch gehe ich selbstfürsorglich mit mir um, um Erschöpfung und damit einer Schwächung des Immunsystems vorzubeugen.

Unter diesen Umständen kann ich Ihnen zurzeit leider weder die Hand zur Begrüßung geben, noch, wie bislang immer, Getränke ausschenken.

Alternativen zu Gesprächen in der Praxis:

Online-Gespräche:

Vom Gesetzgeber her darf ich online mit Ihnen arbeiten, aber ich darf es für Heilbehandlungen nicht bewerben. Deshalb biete ich an dieser Stelle Online-Gespräche ausdrücklich nur für Leistungen an, die keine Heilbehandlungen sind. Heilbehandlung heißt eine Behandlung, wenn sie therapeutisch zur Behandlung einer diagnostizierten psychischen Störung durchgeführt wird.

Seit März 2020 biete ich Online-Gespräche über die Internetplattform Red Connect von Red Medical an. Diese Plattform ist als sicher für Ärzte zertifiziert. Der Inhalt der Gespräche bleibt dabei geschützt und kann nicht von Dritten mitgehört werden. Sie brauchen dafür ein Gerät mit Kamera und Mikrophon, das mit dem Internet verbunden ist. Ich schicke Ihnen einen Link, den Sie zur vereinbarten Zeit anklicken. Dann können wir uns sehen und hören und miteinander sprechen.

Gespräche in der Natur:

Gerne treffe ich mich mit Ihnen in der Natur, um unsere Gespräche draußen an der frischen Luft zu führen. Dabei können wir einfach gehen und dabei sprechen (walk and talk), oder wir können die Natur zusätzlich als Medium und therapeutische Intervention nutzen. Dabei ist das Ansteckungsrisiko mit dem Coronavirus gegenüber dem Aufenthalt in geschlossenen Räumen erheblich reduziert. Darüber hinaus nutzen wir im Wald die gesundheitsfördernde Wirkung der Terpene - Substanzen, die die Bäume verströmen und die das Immunsystem stärken.

Das geht sowohl für Einzelgespräche als auch für die Paartherapie. Wege können wir so wählen, dass wir nur wenigen anderen Menschen begegnen.